Chance-Risiko-Verhältnis Rechner
Geben Sie Einstiegskurs, Stop-Loss und Kursziel ein, um zu sehen, wie viel Sie pro riskierter Einheit gewinnen können und wie oft der Trade aufgehen muss, nur um auf null zu kommen.
Ergebnis
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Break-even-Trefferquote nach Chance-Risiko-Verhältnis
| Risiko : Chance | Break-even-Trefferquote |
|---|---|
| 1 : 0,5 | 66,7% |
| 1 : 1 | 50,0% |
| 1 : 1,5 | 40,0% |
| 1 : 2 | 33,3% |
| 1 : 2,5 | 28,6% |
| 1 : 3 | 25,0% |
| 1 : 4 | 20,0% |
| 1 : 5 | 16,7% |
Break-even-Trefferquote = 1 ÷ (1 + Chance ÷ Risiko), vor Kosten.
So funktioniert es
Das Chance-Risiko-Verhältnis (CRV) vergleicht, was ein Trade verlieren und was er gewinnen kann. Das Risiko ist der Abstand vom Einstieg zum Stop-Loss, die Chance der Abstand vom Einstieg zum Kursziel. Ein Kauf bei 100 mit Stop bei 95 und Ziel bei 110 riskiert 5, um 10 zu gewinnen, ein Verhältnis von 1:2.
Das Verhältnis allein sagt nicht, ob ein Trade gut ist. Entscheidend ist das Zusammenspiel mit dem Anteil der Trades, die ihr Ziel erreichen. Die Break-even-Trefferquote zeigt diesen Zusammenhang: Bei 1:2 müssen Sie vor Kosten einen von drei Trades gewinnen, 33,3 %, um auf null zu kommen; bei 1:1 sind es 50 %, bei 1:3 25 %. Ein fernes Ziel, das selten erreicht wird, kann trotz attraktivem Verhältnis Geld kosten.
Der Rechner leitet die Richtung aus dem Stop ab: Ein Stop unter dem Einstieg bedeutet Long, darüber Short. Das Kursziel muss auf der Gewinnseite liegen. Bei Forex wählen Sie ein Instrument, um die Abstände in Pips und mit der Lot-Größe in Ihrer Kontowährung zu sehen. Bei Aktien oder Krypto geben Sie die Stückzahl ein und sehen die Beträge in der Kurswährung.
Kosten verringern die Chance und erhöhen das Risiko. Spread, Kommission und Slippage bei Ein- und Ausstieg heben die tatsächliche Break-even-Trefferquote etwas an, was vor allem bei kurzfristigen Trades mit kleinen Zielen ins Gewicht fällt. Betrachten Sie das Ergebnis als Planungsgröße vor dem Trade, nicht als Vorhersage.
Nutzen Sie ihn zusammen mit dem Positionsgrößen- oder dem Forex Lot-Rechner: Das Chance-Risiko-Verhältnis sagt, ob sich der Trade lohnt, der Größenrechner, wie groß er bei Ihrem Risiko sein darf.
Formel
- Risiko = |Einstieg − Stop|
- Chance = |Kursziel − Einstieg|
- CRV = 1 : (Chance ÷ Risiko)
- Break-even-Trefferquote = 1 ÷ (1 + Chance ÷ Risiko)
- Pips = Abstand ÷ Pip-Größe; Betrag = Abstand × Stückzahl (bzw. Kontraktgröße × Lots, umgerechnet)
Beispiel
EUR/USD bei 1,1000 kaufen, Stop bei 1,0950, Ziel bei 1,1100: Risiko 50 Pips, Chance 100 Pips, Verhältnis 1:2. Vor Kosten müssen 33,3 % solcher Trades aufgehen, um auf null zu kommen. Mit 0,20 Lots auf einem Dollar-Konto stehen 100 Dollar Risiko einem möglichen Gewinn von 200 Dollar gegenüber.
Häufige Fragen
Was ist ein gutes Chance-Risiko-Verhältnis?
Eine einzige Antwort gibt es nicht. Das Verhältnis ist nur zusammen mit der Trefferquote Ihres Setups aussagekräftig. 1:2 braucht vor Kosten mehr als 33,3 % Treffer, 1:1 mehr als 50 %.
Wie berechnet man die Break-even-Trefferquote?
1 geteilt durch (1 + Chance ÷ Risiko). Bei 1:2 sind das 1 ÷ 3 = 33,3 %.
Schreibt man 1:2 oder 2:1?
Beides kommt vor. Dieser Rechner nennt das Risiko zuerst, 1:2 heißt also 1 riskieren, um 2 zu gewinnen. Viele deutschsprachige Quellen geben das CRV als Chance ÷ Risiko an, hier also 2.
Funktioniert er auch für Short-Trades?
Ja. Setzen Sie den Stop über den Einstieg und das Ziel darunter; der Rechner erkennt den Short automatisch.
Sollte ich Kosten einrechnen?
Für ein exaktes Ergebnis ja. Spread, Kommission und Slippage vergrößern das tatsächliche Risiko und verkleinern die Chance, sodass die echte Break-even-Trefferquote etwas höher liegt.
Kann ich ihn für Aktien und Krypto nutzen?
Ja. Wählen Sie nur Kurse oder geben Sie eine Stückzahl ein. Die Forex-Option ergänzt Pips, Lots und Währungsumrechnung.
Ist ein höheres Verhältnis automatisch besser?
Nicht für sich genommen. Ferne Ziele werden seltener erreicht. Gut ist ein Trade, bei dem Verhältnis und realistische Trefferwahrscheinlichkeit zusammen einen positiven Erwartungswert ergeben.
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Nur Berechnungen, keine Anlageberatung. Gebühren, Margin-Sätze und Kontraktdaten bitte beim Broker oder an der Börse prüfen.